Impressum   |   Anfahrt

 
Aktuelles  
 

Stevia = Zuckerpflanze, Honigblatt

Die Ureinwohner Südamerikas nutzen die Pflanze schon seit Jahrhunderten zum Süßen. Die natürlichen Blätter der Pflanze sind als Süßungsmittel nicht zugelassen, da gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können.
Seit Dezember 2011 zugelassen als Lebensmittelzusatzstoff sind nur Extrakte aus den Blättern der Pflanze, die sogenannten Steviolglycoside (E960). 
Zulassung mit beschränkter Höchstmenge von täglich 4mg Steviolglycosid pro kg Körpergewicht.
Steviolglycoside werden industriell durch ein aufwändiges chemisches Verfahren gewonnen und haben eine 300fach stärkere Süßkraft als unser Haushaltszucker. 
Achtung: Bei zu großer Dosierung entsteht ein bitterer Geschmack und leicht Lakritz-artiger Nachgeschmack.
Gut zu wissen: Da der reine Süßstoff schwer zu dosieren ist, wird er mit verschiedenen Füllstoffen wie z.B. Maltodextrin aufgefüllt. Produkte mit Stevia enthalten so oft nur noch 1-3 % Steviolglycoside und süßen dann gleich stark wie andere übliche Süßstoffe.
Stevia ist praktisch kohlenhydrat- und kalorienfrei und somit auch für Diabetiker geeignet. 

Fruchtzucker = Fruktose

Der natürliche Fruchtzucker ist in frischem Obst und Gemüse enthalten und der Name Fruchtzucker klingt nach Frucht, Gesundheit und Natur. Unser Verdauungssystem ist auf die Menge an Fruchtzucker, die wir durch frisches Obst und Gemüse aufnehmen, optimal eingestellt, denn unser Dünndarm kann nur eine bestimmte Menge an Fruchtzucker mittels Transporter durch die Darmwand ins Blut befördern. Bei den zwei empfohlenen Portionen frischem Obst und mindestens drei Portionen Gemüse pro Tag ist das auch kein Problem. Doch in den vergangenen Jahren ist die Fruchtzuckeraufnahme kontinuierlich gestiegen. Durch den Konsum von gesüßten Getränken, konzentrierten Obstprodukten wie Smoothies und Fruchtsäften sowie zugesetztem Fruchtzucker in Fertigprodukten kann unser Dünndarm oft nicht mehr genug Transporter zur Verfügung stellen und ein Teil des Fruchtzuckers gelangt so unverdaut in den Dickdarm. Das führt zu Blähungen und Bauchkrämpfen.
Achtung: Ein übermäßiger Fruchtzuckerverzehr führt höchstwahrscheinlich auf Dauer zu einer Gewichtszunahme und das vor allem im Bauchbereich. Bauchbetontes Fett gilt als ein Risikofaktor für eine Reihe von Stoffwechselerkrankungen.
Gut zu wissen: Durch den Verzehr von frischem Obst und Gemüse, der auch erwünscht ist, können Sie die tolerierbare Fruchtzuckermenge mit einem gesunden Darm so gut wie nicht überschreiten. Frisches Obst und Gemüse liefert zudem viele Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Letztere tragen zusätzlich erheblich zur Sättigung bei.
Achten Sie bei verarbeiteten Lebensmitteln auf das Etikett und schränken Sie Ihren Konsum bei Säften, Smoothies und anderen konzentrierten Obstprodukten ein.